Noch viele Hundert Meter entfernt war das laute Geräusch zu hören und wenig später war auch die markante Rauchsäule zu sehen, die in den Himmel wuchs.
Mitten im Salzburger Norden, in der Nähe der Göthesiedlung, war in einem leerstehenden Gebäude, das auf einem großen Brachgelände steht, ein Feuer ausgebrochen. Wie der Einsatzleiter, Herr Mösch von der Berufsfeuerwehr Salzburg, erklärte, sei die Explosion auf Campinggas-Kartuschen im Gebäude zurückzuführen. Wie der Brand entstand, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen dazu übernommen. Nach mehrfacher Absuche der Brandruine konnte keine Person im Inneren des einsturzgefährdeten Gebäudes gefunden werden.
Nachbarn und Schaulustige berichteten, dass in den letzten Jahren dort immer Obdachlose nächtigten und dass viele Jugendliche es als Mutprobe sahen, zu dem Gebäude zu gehen und ins Innere vorzudringen.
Das Gebäude verfügt zwar über einen Stromanschluss, der aber schon seit Jahren abgeschaltet ist, weshalb eine elektrische Ursache des Feuers eher unwahrscheinlich ist. Die rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Salzburg waren rund zwei Stunden bei dem Brand gebunden.
