Die Emotionen kochten hoch, die Enttäuschung stand ihnen ins Gesicht geschrieben, gleichzeitig war die Freude der Sieger umso stärker. Sie haben es geschafft, den Siegeslauf der Salzburg Ducks zu stoppen. Das extrem starke Mustangs-Team zeigte den Ducks die Grenzen auf und zeigte ihnen, was es bedeutet, mal der Unterlegene zu sein.
Die Salzburg Ducks U14 hatten doch einen fulminanten Start in die Saison hingelegt: Ein Zu-Null-Sieg nach dem anderen, mehrfach die Gegner in die Mercy-Regel getrieben, sie waren die Angstgegner für die meisten Mannschaften. Nun, beim Spiel gegen die Mustangs in Erpfendorf bei Wien, wurde ihnen gezeigt, dass es auch starke, sehr starke Gegner gibt.
Für die Ducks, die im schönsten Stadion der Liga, dem Salzburger Ducksstadion, ideale Trainings- und Spielbedingungen haben, war es etwas Neues, auf dem Acker, wie er oft liebevoll in der Liga genannt wird, zu spielen. Doch das machte die Gegner der Salzburg Ducks auch so stark. Sie hatten nur ein normales Wiesenfeld mit Schlaglöchern und Unebenheiten, ohne große Tribüne, und dennoch konnten sie sich so ideal auf ihre Gegner einstellen.
So wurden die ersten zwei Viertel zu einer Demutsschulde für die Salzburger Ducks. Demut darüber, dass dieser Sport ein Teamsport ist, in dem jeder gebraucht wird. So war die Deckung der Blocker für den Ballführenden bei den Ducks zunächst nicht da, da sie nicht ins Spiel fanden.
Ihre Antrittsstärke war schwach, der Gegner konnte sie überrollen.
Ein überragender Spieler der Salzburg Ducks, die Nummer 4, ermöglichte vier Touchdowns und damit die Achtung des Gegners, der sich zur Halbzeit noch als absoluter Favorit und Sieger fühlen konnte. Doch „WE ARE FAMILY“ – der Leitspruch der Salzburg Ducks – zeigte seine Wirkung. Und so kämpften sie sich heran und erzielten ein stolzes 46:28. Sie haben sich die Achtung zurückerkämpft.
Der Sieg der Mustangs war durchaus verdient und berechtigt: gute Spielzüge, gigantische Würfe, die dann auch noch in die Endzone getragen wurden – all das misslang den Ducks.
Jedoch hatten auch die Mustangs ihre klaren Schwächen, die Kickoffs waren so eines dieser Probleme.
Als krönenden Abschluss dieses Spiels zauberte die Salzburger Nummer 4, Leam, einen Traum-Touchdown aufs Feld und ließ die Defensivspieler der Mustangs regelrecht stehen.
Eindrückliche Bilder des Spiels gibt es hier bei AKTIVNEWS Sport.
