Seit drei Tagen ist es nun so weit: Wegen des Brückenneubaus der Autobahn BAB 8 Salzburg–München über die Saalach ist die Sperrung zwischen dem Grenzübergang Walserberg und dem Autobahnanschluss Piding in Kraft.
Die Verantwortlichen hatten in den Medien verlauten lassen, es würde nicht so schlimm sein, doch es kam ganz anders. Am 23. September wurde eine einspurige Fahrbahn eingerichtet und die drei Kontrollspuren am Walserberg bei der Einreise auf diese eine Fahrspur verengt.
Die Folge ist enorm: Seit dem 23. September staut es sich Tag und Nacht auf mehrere Kilometer zurück bis zum Knoten Salzburg West.
Die Folge ist, dass sich viele Verkehrsteilnehmer Ausweichrouten suchen und der Verkehr sich so zusätzlich auf die Nebenstrecken verlagert.
Der Brückenneubau wird nach ersten Informationen bis zu zwei Jahre dauern und ist eines dieser Großprojekte zur Erneuerung und Ertüchtigung der Autobahn.
Verkehrsexperten befürchten hingegen, dass diese Art der Verkehrsführung in kurzer Zeit zu Unfällen im Rückstaubereich führen wird, weil auf österreichischer Seite lediglich die Grenzkontrollen angekündigt sind, die immer wieder zu Verkehrsbehinderungen führen.
In deren Rückstau hat es auch schon etliche schwere Unfälle gegeben, sogar mit tödlichem Ausgang.
Ob eine Verbesserung der Verkehrsführung angedacht wird, wird derzeit diskutiert, denn auch die vielen Pendler und die Spediteure sind alles andere als begeistert von diesem Zustand, da sie enorme wirtschaftliche Folgen befürchten.
