Der ADAC hatte für das letzte Wochenende eine große erste Reisewelle in Richtung Süden für die Osterferien prognostiziert – diese ist jedoch ausgeblieben. Erste Experten führten dies auf die hohen Energiekosten und die Unsicherheit in der Bevölkerung zurück. Einzelne Regionen vermeldeten dann auch erhebliche Stornierungen bei den Buchungen ihrer Übernachtungsmöglichkeiten.
So rechnete eigentlich niemand mit einer wirklichen Reisewelle, doch sie ist gekommen: Am Gründonnerstag machten sich in ganz Österreich, aber auch in Deutschland, tausende auf den Weg in den Süden.
Seit den Vormittagsstunden gibt es Meldungen über Verkehrsbehinderungen. Richtung Süden gab es um München viel Stop-and-Go, auch Richtung Vorarlberg und Tirol wurde erheblicher Stau und Reiseverkehr gemeldet.
In Pfronten betrug die Wartezeit 40 Minuten und mehr.
Am Nachmittag setzte auch auf der Tauernautobahn der Reiseverkehr ein.
Zwischen München und Salzburg gab es immer wieder zähfließenden Verkehr und auch kurz vor dem Walserberg und dem Knoten Salzburg West kam es immer wieder zu erheblichen Behinderungen und Zeitverlusten von jeweils etwa 20 Minuten. Die Verantwortlichen rechnen nun für den morgigen Karfreitag mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in Richtung Süden und spätestens am Ostermontag-Nachmittag in Richtung Norden.
Impressionen des Reiseverkehrs einschließlich Polizeifahrzeuge in der Rettungsgasse hier bei AKTIVNEWS.
