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Dienstag, 22. September 2026

Nach einem Jahr auf der Zielgeraden: Das grüne Biest macht keinen Lärm mehr.

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  • Marktschellenberg
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Brückenbaustelle

 

Es waren mehr als 16 Monate, in denen sie zunächst bewundert und begrüßt wurde, aber schnell zum großen Ärgernis in der Gemeinde wurde. 
Dabei ist sie doch eine technische Ingenieursleistung: eine freitragende Stahlkonstruktion mit über 52 Metern Spannweite. 
Sie ist als zeitlich begrenzter Ersatzbau für die marode und zum Abbruch freigegebene Brücke der B305 in Marktschellenberg gedacht.
Schon nach wenigen Tagen wurde die besondere Brücke zum Ärgernis, da sie extrem laut war. Bei jedem Fahrzeug, das darüber fuhr, bewegten sich die Stahlböden auf der Stahlkonstruktion und erzeugten Lärm.

Es folgten Maßnahmen, bei denen die Fahrbahnplatten mit Klammern auf der Stahlkonstruktion fixiert wurden.

Dafür setzte man ein Floß ein, was zu einem der vielen besonderen Fälle dieser Baustelle führte.

So war die Baustelle zu Beginn mit einer nagelneuen Baumaschine ausgestattet, die jedoch defekt war und über lange Zeit herumstand, während Reparaturversuche unternommen wurden, bis sie schließlich gegen eine gebrauchte ausgetauscht wurde. 
Die Ampelanlage fiel mehrfach aus und sorgte zu Beginn der Baustelle für Ärger, da es überall zu Staus kam. Zeitweise musste die Polizei den Verkehr regulieren.

Ja, es folgte der Abriss der alten Brücke und das „Grüne Biest”, das unter Einheimischen auch „Hulk” genannt wird, erzeugte immer wieder laute Rundgänge, sodass die Anwohner im Tal den immer wieder auftretenden Lärm ertragen mussten. Gerade in den Nachtstunden, wenn sich der Verkehr keineswegs an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt, wurde dieser Lärm oft unerträglich.

Nun hat das Ganze ein Ende: In der Nacht vom 21. auf den 22. September 2025 ist es so weit – erstmals wird der Verkehr über die neu gebaute Brücke geleitet und die Anwohner können wieder ruhig schlafen.
Somit ist das Ende der Baustelle in Sicht.


Zumindest ist das Ende der Brückenbaustelle in Sicht. Der Hochwasserschutz folgt noch. 

 

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