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Freitag, 10. Juli 2026

Horrorcrash: 19-Jähriger rast gegen Baum und verbrennt in seinem Fahrzeug. Ersthelfer versuchen vergeblich, ihn zu retten.

Keine Chance zum Überleben!

 

Es war genau 9:36 Uhr, als ein dumpfer Knall durch den Talkessel von Marktschellenberg zog. Wenig später stieg auch schon eine Rauchsäule auf. 

Sofort eilten die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Marktschellenberg und Berchtesgaden zu ihren Wachen, um zum Einsatz auszurücken.


Ein Unfallzeuge, ein Rentnerehepaar, das gerade mit seinem Wohnmobil in Richtung Urlaub nach Südtirol unterwegs war, schilderte später, was es gesehen hatte.
„Der Pkw fuhr einfach nach rechts in den Wald. Es sah so aus, als würde er in eine Forststraße abbiegen, nur halt sehr schnell. Dann krachte das Auto in eine Baumgruppe.

Wir haben sofort den Notruf abgesetzt und wenige Momente später war dann auch schon das erste Auto da“, schilderte ein weiterer Zeuge.
Der Reporter lief sofort zu seinem Fahrzeug und holte einen großen Feuerlöscher.
Er lief direkt in die Flammen und versuchte, mit dem Feuerlöscher zum Fahrgastraum zu gelangen. Dann gab es Explosionen. So schilderte es ein weiterer Augenzeuge.
Doch er lief um das Auto herum und versuchte erneut, von der Fahrerseite aus ins Auto zu gelangen. Er konnte die Flammen zurückdrängen, brach dann aber ab und sagte den anderen Ersthelfern, die mit kleineren Feuerlöschern angelaufen kamen, dass die Insassen sicher nicht mehr am Leben sein können. 

Kurz darauf traf auch das erste Feuerwehrauto ein, dann immer mehr Fahrzeuge von Rettungsdienst und Feuerwehr. Sie konnten das Auto rasch löschen.

Den Rettungskräften bot sich ein Bild der Zerstörung, denn die Autoteile des verunfallten Fahrzeugs befanden sich noch 70 Meter vom Unfallort entfernt im angrenzenden Wald.

 



Die Staatsanwaltschaft schickte einen Sachverständigen, der die Unfallursache klären soll. Dafür wurde die B305 über mehrere Stunden hinweg komplett gesperrt, um die Ermittlungen am Unfallort durchzuführen. 


Nach Beendigung der Ermittlungen barg die Feuerwehr den Verstorbenen und übergab ihn dem Bestatter.
Ein Abschleppunternehmen musste den Unfallwagen mit einem Kran bergen und abtransportieren.

Neben den Rettungsarbeiten, bei denen die Feuerwehren Marktschellenberg und Berchtesgaden mit rund 45 Einsatzkräften, der Kreisbrandinspektor sowie der Rettungsdienst mit einem RTW, einem KTW und einem NEF und dem Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz waren, führte die Feuerwehr eine großräumige Umleitung des Verkehrs durch, half bei der Bergung des Unfallfahrzeugs und der Reinigung der Unfallstelle.

Der Pkw wurde völlig zerstört. Eine Baumgruppe muss nun von einem Sachverständigen begutachtet werden, um zu klären, ob diese wegen des Brandschadens gefällt werden muss.  
 

 

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