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Samstag, 29. August 2026

Einsame Pfade, vergessene Steige – erlebe den einzigartigen Kienberg!

  • Nachrichten Kategorien, Freie Fotografen, Salzburgs Berge, TV & Video, Panorama
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  • Marktschellenberg
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Früher eine Alm, heute vergessen.

 

In den Berchtesgadener Alpen gibt es unzählige Gipfel, Berge, Vorberge und Wege auf diese Berge.
Viele davon waren früher beliebte Wander- und Bergsteigerrouten, doch heute sind sie in Vergessenheit geraten. 
Gerade jene im Grenzgebiet zwischen Bayern und Österreich werden auch Schmugglerwege und Pfade genannt. 
Ein solcher markanter Gipfel ist der Kienberg, der sich zum Schellenbergersattel hinauf und weiter zum Untersberg verbinden lässt. 
Der Schellenberger Sattel ist von Fürstenbrunn aus über den Dopplersteig gut zu erreichen und kann dann überschritten werden, um zur Toni-Lenz-Hütte zu gelangen. Die Toni-Lenz-Hütte lässt sich aber auch über den Eishöhlenweg (Normalweg) erreichen.
Oder halt über den Kienberg.
Dieser Weg ist steil und ausgesetzt und erfordert ein wenig Orientierungssinn, wie die Bergretter bestätigen können. Sie erzählen von Menschen, die einer GPS-Linie ihrer App folgten und nicht erkannten, dass sie dem Grenzweg folgten oder dass sie mitten in eine Steilwand geführt wurden. Zunächst muss man zur verfallenen Kienbergalm und entlang der Klamm gehen, bevor man sich auf den eigentlichen Berggipfelweg begibt.

Ausgesetzt, steil und mit tückischem Gras bewachsen ist er gerade im Herbst eine gefährliche Stolperfalle. Ein Ausrutschen kann zwangsweise zu einem fatalen Absturz von mehreren hundert Metern führen.

Doch wenn man den Gipfel erklommen hat, wird man mit einem prächtigen Ausblick belohnt: auf das Salzburger Seenland, den Flachgau, die Untersbergseilbahn, die Berchtesgadener Alpen und natürlich auf Marktschellenberg, das tief in der Talsohle eingebettet liegt.

Der Blick hinüber zur Toni-Lenz-Hütte ist ebenso besonders und zeigt, wie mächtig der Untersberg vor einem liegt.
Genießen Sie diese Impressionen zweier Touren hinauf auf den Kienberg und seine Natur sowie die besondere Klamm. 

 

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