Seine Begleiter mussten hilflos zusehen.
Der heutige Mittwoch war seit dem Morgen ein traumhafter Bergtag: Endlich keine extreme Hitze mehr, aber trotzdem stabile Schönwetterlage und traumhafte Fernsicht.
Dennoch hatten die ergiebigen Regenfälle der letzten zwei Tage einige Tücken mitgebracht.
Wanderwege wurden vom Kies, der weggeschwemmt wurde, rutschig und loser Fels machte so manchen Weg gefährlicher.
Dennoch waren schon am Morgen die Parkplätze rund um die Berchtesgadener Alpen stark gefüllt und die Menschen strömten auf die Berge.
Am Nachmittag, kurz nach 14:30 Uhr, dann die Alarmierung, mit der die Einsatzkräfte den ganzen Tag schon rechneten. Bergrettungseinsatz in den Berchtesgadener Alpen, genauer gesagt für die Bergretter aus Berchtesgaden, zusammen mit dem Salzburger Notarzthubschrauber Christophorus 6 aus Salzburg. Eine Person war am Rinnkendlsteig im Bereich Königssee aus großer Höhe abgestürzt.
Der Notarzt des Salzburger Notarzthubschraubers konnte nach der Landung jedoch nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Der 76-jährige Mann aus dem Raum Rosenheim war aus bislang ungeklärter Ursache vor seinen Begleitern in die Tiefe gestürzt.
Diese wurden von Bergrettern ins Tal gebracht und betreut. Die Untersuchung und Bergung des Verstorbenen übernahm der Polizeihubschrauber aus München mit einer Alpinpolizistin und einem Alpinpolizisten der Grenzpolizei aus Piding sowie zwei Bergrettern.
Nach erfolgter Ermittlungsarbeit und der Sicherung der Absturzstelle wurde der Verstorbene mit dem Polizeihubschrauber nach Schneewinkl in Königssee zum Bergrettungslandeplatz geflogen.
Die Angehörigen wurden von der Polizei Berchtesgaden einvernommen.
