Etwas, das überhaupt nicht geht, sind Angriffe gegen Journalist*innen. Jeden Tag hört man davon in den Medien, und ja, es passiert überall. So ist es leider auch uns ergangen. Wir können für gewisse Ereignisse nichts, sondern berichten lediglich darüber, was geschehen ist. Wenn Journalist*innen dann von aufgebrachten Zuschauer*innen verbal und tätlich angegriffen werden, ist das inakzeptabel. Auch wenn die Betroffenen mit der Situation überfordert sind, ist der Angriff gegen einen Journalisten nicht die Lösung und auch nicht akzeptabel. Ja, verbale Beleidigungen und Drohungen mit massiver Gewalt sind schon Gewalt und müssen strafrechtlich verfolgt werden. Die Gesellschaft hat sich in eine Situation entwickelt, in der viele glauben, sie hätten das Recht zu so einem Handeln, und nein, dieses Recht haben sie nicht.
Deswegen: Stoppt Gewalt, stoppt Einschüchterung und seht nicht weg! Sagt ganz klar: Stop, das geht zu weit!
Wie in dem Fall, in dem eine professionelle Fotoausrüstung gewaltsam heruntergerissen und gedrückt wurde, was eine Kurzschlusshandlung sein kann, die sehr teuer werden kann.
In diesem Fall wurden über 6.000 € Ausrüstung versucht zu beschädigen, also kein Kavaliersdelikt.
