Der 1. Mai ist ein Tag der Arbeit, an dem in vielen großen Städten die Gewerkschaften zu Demonstrationen aufrufen.
In Hamburg und Berlin bereitet sich die Polizei auf mögliche gewalttätige Ausschreitungen wie in den Jahren zuvor vor. Das Hamburger Schanzenviertel ist so ein Thema.
In ländlichen Regionen wurde in den Mai getanzt und an einzelnen Orten, wie im Fichtelgebirge, wird sogar die Walpurgisnacht mit großen Feuern und vielem mehr gefeiert.
Aber auch kirchliche Prozessionen, wie die in Marktschellenberg, die vom Ortsteil Scheffau nach Österreich und Bad Dürnberg führt, werden abgehalten.
Ja, und die Maibäume werden überall aufgestellt.
In Marktschellenberg wird beim Fußballplatz in Scheffau ein 25 Meter langer Fichtenstamm mit Muskelkraft aufgerichtet.
Radlader und Leiwinde dienen nicht zur Unterstützung, sondern der Sicherheit.
In anderen Regionen gab es in den letzten Jahren Unfälle, bei denen der Baum beim Aufrichten zu Boden stürzte und Menschen verletzte. Das will man auf jeden Fall verhindern.
Beim Aufrichten wird gefeiert, zur großen Freude der Kinder, die bei solch einem Traumwetter wie heute geboten wurde, es lichterloh genießen.
Für die Polizeikräfte wird es gerade abends dann ein wenig stressiger, denn sie wollen auf jeden Fall Unfälle unter Alkoholeinfluss der Fahrzeuglenker verhindern. Deshalb werden viele Polizeikontrollen durchgeführt, denn wie üblich bei solchen Festen wird viel Alkohol getrunken und manche glauben, dass ein Taxi teurer ist, als sich alkoholisiert hinters Steuer zu setzen.
