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Sonntag, 5. April 2026

17 Jähriger Amerikaner stirbt bei Kajakunfall in der Saalach, Opfer in 4 Meter Tiefe unter Felsen verklemmt. / VIDEO

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  • Lofer
  • Erstellt von Ferdinand Dörfler-Farthofer

Extrem schwierige Bergung

 

Drama in der Teufelsschlucht: Vermisster Kajakfahrer tot gefunden – aufwendige Bergung läuft

Lofer – Ein Großeinsatz der Rettungskräfte hält seit Dienstagabend die Region rund um die Teufelsschlucht bei Lofer in Atem. Unter dem Titel „Kajakfahrer in Teufelsschlucht vermisst – Große Suche im Wildwasser bei Lofer“ wurde zunächst nach einem 17-jährigen Kajakfahrer aus den USA gesucht.

Die umfangreiche Suchaktion musste in der Nacht aufgrund von Dunkelheit und gefährlichen Bedingungen vorübergehend abgebrochen werden. Am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr wurde die Suche fortgesetzt – unterstützt von Einsatzkräften aus dem benachbarten Bayern.

Im Laufe des Einsatzes konnte der vermisste Jugendliche schließlich lokalisiert werden. Derzeit laufen die Maßnahmen zur Bergung – diese gestalten sich jedoch äußerst schwierig.

„Es ist für uns ein sehr anspruchsvoller Bergungseinsatz“, erklärt Markus Gewolf, Pressesprecher der Wasserrettung im Landesverband Salzburg. „Nach über zwölf Stunden kann man nicht mehr von einer Rettung sprechen, aber wir versuchen natürlich weiterhin, die Person zu bergen.“

Die vermutete Unglücksstelle ist laut Zeugenaussagen ein sogenannter Prallhang mit starker Unterströmung. „Der Bereich ist drei bis vier Meter unterspült. Es ist aktuell unmöglich und zu gefährlich, dort Taucher oder Strömungsretter einzusetzen“, so Gewolf Markus weiter.

Hinzu kommen die besonderen Gefahren des Gewässers: große Felsen, enge Talwände und sogenannte „Syphone“ – unterspülte Steine mit starker Strömung. „Wenn man dort hineingerät, hat man praktisch keine Chance mehr, wieder herauszukommen“, erklärt der Sprecher.

Bereits am Dienstag hatte es einen Rettungsversuch durch Passanten gegeben. Dabei wurde ein Wurfsack eingesetzt, der sich noch immer unter einem Felsen befindet. Ob eine Verbindung zur vermissten Person besteht, ist derzeit unklar.

Rund 40 Einsatzkräfte der Wasserrettung aus Österreich und Deutschland sind im Einsatz, unterstützt von der Feuerwehr Lofer. Auch die Zusammenarbeit mit den bayerischen Kräften funktioniert laut Klebewolf reibungslos: „Einsatzorganisationen kennen keine Grenzen – das funktioniert ausgezeichnet.“

Die Bedingungen vor Ort bleiben schwierig – nicht zuletzt auch für die Einsatzkräfte selbst. Trotz spezieller Schutzausrüstung wie Neopren- und Trockenanzügen müssen die Helfer regelmäßig abgelöst werden, um Unterkühlung zu vermeiden.

Über die endgültige Lage des 17-Jährigen liegen weiterhin keine gesicherten Informationen vor. Die Bergungsarbeiten dauern an.

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Update 

Traurige Gewissheit gegen 12.30 Konnten die Retter den Verunglückten Tod aus der Saalach bergen.

Nach ersten Recherche ergebnissen ist er Bestandteil einer weltweit agierenden Gruppe extrem sportler welche aktionreiche Videos ihres Sportes drehten gewesen sein. 

So soll die Grupp eund auch er schon für namenhafte Firmen Videos gedreht haben. 

lesen sie die ganze geschichte www.aktivnews.eu 

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UPDATE Polizei PM 

Presseaussendung der Polizei Salzburg

Am Abend des 31. März 2026 ereignete sich in Lofer ein tödlicher Kajakunfall, bei welchem ein 17-jähriger Amerikaner tödliche Verletzungen erlitt.
Der Jugendliche, welcher mit einer achtköpfigen Gruppe samt drei Instruktoren eine Tour auf der Saalach unternahm, wurde mit seinem Kajak gegen einen Felsen gedrückt, kenterte und wurde in weiterer Folge durch die starke Strömung unter einen Felsen gespült. Seine Begleiter unternahmen sofortige Rettungsversuche und verständigten die Rettungskräfte. Am 01. April 2026, gegen 12.30 Uhr, konnte der 17-jährige jedoch nur mehr tot geborgen werden.

 

 

 

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