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Fridays for Future ruft zu europaweitem Protesttag auf, 200 Demonstranten*innen, Akt der Zivilcourage.

Wir haben die Wahl 

Die Organisation Fridays for Future ist seit Wochen stark in der Kritik, denn viele ihrer Führungsköpfe, gerade Greta Thunberg, haben den Einsatz Israels im Gazastreifen nach dem Massaker der Hamas in Israel als Völkermord und Genozid deklariert. So geriet die Organisation in schwere Turbulenzen, denen ihr eigentliches Ziel, der Klimaschutz, in den Hintergrund trat.

Viele haben deswegen gerade im deutschsprachigen Raum der Organisation den Rücken gekehrt und ja auf etlichen ihrer Veranstaltungen traten dann auch Hardliner aus den palästinensischen Reihen hervor und diskreditierten deren Anliegen erneut.

 

So war es auch heute in Salzburg.

Trotz der nur knapp 200 Teilnehmer, die bei leichtem Regen losmarschierten reite sich eine Reihe junger Menschen ein, die dies propagierten und das war sichtlich einigen der Teilnehmer unangenehm, dass sie nun wiederum mit Menschen in einer Reihe gehen, die ein klares politisches Statement abgeben und Israel des Genozides bezichtigen.

 

Höhe Staatsbrücke agierte dann eine der Ordnerinnen und stellte die Gruppe zur Rede, nach dem diese das Schild Anna feiert den Genozid, eine Anspielung auf die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock entfernt und der Polizei zur Vernichtung übergeben wurde, durften die Jungen Menschen weiter am Demonstrationszug teilnehmen.

 

Diese beschwerten sich zwar noch länger, dass man ihnen die freie Meinungsäußerung unterband, jedoch stellten auch andere des Zuges klar, sie möchten die Menschen, gerade die Jugend auffordern, in einer Woche zur Europawahl zu gehen und man klar gesagt habe, man gebe keine politischen Statements ab.

 

Besonders stark vertreten waren aber auch wieder die Omas gegen rechts, hat doch deren deutsche Organisation gerade den Aachener Friedenspreis erhalten und so waren die Omas recht stolz auf den Errichten, was ihre Organisation so in den letzten Jahren aufstellte.

 

Auch sie riefen laut und deutlich hörbar den Slogan mit "Das ist unsere, das ist euere Zukunft.

 

Dass es nicht nur Salzburger waren, die zur Demo kamen, zeigte unter anderem eine Frau, die gegen rechts und für Vielfältigkeit aus Berchtesgaden kam und einige Vertreter der ÖDP jener Partei, die mit Initiator war, für das Volksbegehren rettet die Bienen, das wohl das erfolgreichste Volksbegehren aller Zeiten war.

Jedoch gab es auch da das Argument, es ist eine politische Partei, die sich dort positioniert. 

 

Ziel der Demonstration war, die Menschen zur Wahl zu animieren, sich noch zu informieren und für den Klimaschutz zu wählen.

Das Besondere in der Europawahl ist, dass es keine Mindest-Prozentzahl geben muss, um ins  Europaparlament gewählt zu werden und so haben auch Kleinstparteien eine Chance, einen Abgeordneten*e zu entsenden.

 

Die gesamte Demonstration wurde von der Polizei begleitet und verlief friedlich und zog Hunderte Schaulustige und Zuschauer an; so wurden von Menschen aus aller Welt Aufnahmen mit den Handys gefertigt. So landen wohl viele der Aufnahmen in der ganzen Welt.

 

 

Die Veranstaltung endete im Festspielbezirk mit einer Schlusskundgebung.

Als Resümee kann gezogen werden, dass die Zivilcourage die Organisation stärkte und das Agieren von Greta Thunberg wohl auch in Österreich die Organisation enorm geschwächt hat.

Bericht: AKTIVNEWS_DE_01_001

Fotos: AKTIVNEWS_DE_01_001

Video: DE_01_001

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