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Das älteste Gewerbe der Welt kämpft um ihrer legale Existenz

Wirtschaftliche Nöte

Presseinformation des Bundesverband sexuelle Dienstleistungen e.v.:

Aufruf zur Demo in Hamburg/Herbertstr.: Samstag, den 11. Juli, 22.00 – 00.00 Uhr

Die Herbertstrasse in Hamburg/ St. Pauli ist wohl Deutschlands berühmtestes Rotlichtviertel. Hierauf war Hamburg stolz, machte Werbung bei den Touristen und erzielte gewaltige Steuereinnahmen. Mit dem Corona-Lockdown fiel die Straße mit den quirligen Frauen hinter den Fenstern quasi in einen Dornröschenschlaf.

Seit fast 3 Monaten nun: „Tote Hose in der Herbertstrasse und in allen anderen Bordellen“ – während rundum das Leben langsam zurückkommt. Geschäfte, Hotels und Restaurants haben geöffnet, Imbisse eh, Kinos, Theater und Museen.
Und ebenfalls die körpernahen Dienstleistungen wie Frisöre, Kosmetik, Tattoo-Studios und Massagen.  Hat die Politik die Prostitution vergessen?
Sexarbeiter*innen wollen auch wieder arbeiten und nicht in die Illegalität getrieben werden. Sie sind vertraut mit Hygiene- und Schutzmaßnahmen, gehen verantwortungsvoll mit ihrer Gesundheit und der ihrer Kunden um und fragen sich: ist eine weitere Schließung der Bordelle im Vergleich zu den anderen Branchen und den sinkenden Infektionszahlen noch verhältnismäßig?
Sexarbeiter*innen fordern: öffnet die Bordelle – deutschlandweit – wie in Belgien, der Schweiz, Holland, Österreich und Tschechien.

Die Demo unterstützten:

Olivia Jones, Eddy Kante und Kalle Haverland

Gepostet von AKTIVNEWS am Dienstag, 14. Juli 2020

Bericht: AKTIVNEWS_Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.v. /CitynewsTV

Fotos: AKTIVNEWS_Citynews TV

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