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Berufsfeuerwehr Einsatzleiter berichtet vom Lkw Brand Einsatz auf der Westautobahn

Riesige Rauchsäule

Vollbrand wegen technischen Defekt

Ich fahre ja sonst kaum den Lkw, weil ich einen Bagger fahre; heute wollte ich ihn halt nur in die Firma bringen und dann passiert mir so etwas.

Ich habe sogar noch versucht zu löschen, doch keine Chance, der Feuerlöscher war sofort leer und es brannte trotzdem.

So der Lenker im kurzen Gespräch mit AKTIVNEWS.

 

Der Lkw war unterwegs auf der Westautobahn, als er unmittelbar an der Ausfahrt zum Flughafen einen Druckluftverlust erlitt.

Dem Lenker gelang es noch, das Fahrzeug in die Kontrollbucht bei der Ausfahrt zu lenken, als schon Rauch aus dem Fahrzeug drang.

Der Lenker hatte kaum das Fahrzeug verlassen, so stand es schon in Flammen, wir gehen von einem technischen Defekt aus, so der Autobahnpolizist im Gespräch.

 

Der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, Herr Schlager, schilderte, dass sie schon auf der Anfahrt ab der Flughafenunterführung die große Rauchwolke sahen und so einen Vollbrand bestätigen konnten.

Neben der Berufsfeuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften ausrückte, war auch die freiwillige Feuerwehr Wals mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz.

 

Wir haben einen Großteil unseres Löschzuges auf die Auffahrt Flughafen Richtung München auffahren lassen und sind dann, die Paar Meter rückwärts gestoßen, um schnellstmöglich am Brandort zu sein, gleichzeitig wurde ein Tanklöschfahrzeug in Richtung Wien geschickt, das an der nächsten Autobahnabfahrt abfuhr und dann gleich wieder auf so konnten wir gewährleisten, dass von beiden Seiten einen Löschangriff gestartet wurde.

 

Wir hatten schon zu löschen begonnen, dann trafen die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr ein und unterstützten uns bei den Löscharbeiten.

 

Nach kurzer Zeit konnten wir bereits das Feuer aus melden, jedoch war der Lkw völlig ausgebrannt.

 

Rund 400 Liter dieser Kraftstoff dürfte verbrannt oder auch ausgelaufen sein; deswegen wurde auch das Wasserwirtschaftsamt verständigt, das nun die Umweltschutzmaßnahmen klären muss.

 

Für die Berufsfeuerwehr war es ein seltenes, aber immer wieder vorkommendes Ereignis; glücklicherweise wurde niemand verletzt.

 

Die Autobahn musste kurze Zeit komplett gesperrt und konnte dann auf zwei der drei Spuren an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

 

Am Lkw entstand ein Totalschaden von rund 45.000 €.

Der Lkw musste geborgen und abgeschleppt werden.

Bericht: AKTIVNEWS_DE_01_001

Fotos: AKTIVNEWS_DE_01_001

Video: DE_01_001

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