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05-07-2021 Unfallsachverständiger muss ermitteln, Spezialtechnik ermöglicht spätere 3D Ansicht

Spezialtechnik

Der schwere Verkehrsunfall auf der B20 zwischen Feldkirch und Hammerau musste über mehrere Stunden gesperrt werden. Nicht nur die Rettungsarbeiten und das Bergen des tödlich verunglückten, war ein Grund dafür, sondern die aufwendigen Ermittlungen zum Unfallhergang.

So hatte die Staatsanwaltschaft einen Unfallsachverständigen an den Unfallort beordert der den genauen Hergang rekonstruieren soll und so den eigentlichen Unfallablauf für das Strafverfahren darstellen soll.

Üblicherweise wird an der Unfallstelle eine Drohne zum Bildgebenden Verfahren aus der Luft eingesetzt, doch der Unfallort liegt in der direkten Sperrzone des Flughafens Salzburg. Da ist auch einen Unfallsachverständigen der Aufstieg mit der Drohne nicht gestattet, sonst müsse der Flugbetrieb, in dem wenige Kilometer entfernten Flughafen Salzburg eingestellt werden.

So kam neben den üblichen genausten Methoden wie Spuren Markierung und aufmessen mittels Maßband und Maßrolle (Wagen) auch neuste Technik zum Einsatz.

Ein 3D-Scanner der neben dem Bildgebenden Verfahren auch eine Temperaturkurve und thermische Unterschied misst, der Sachverständige vor Ort ein.

Das System bildet aus sogenannten Punktewolken die aus Millionen von kleinsten Rasterpunkten, die das System aussendet und wieder einfängt am Computer dann ein Bild zusammen.
Das ermöglicht dann dem Sachverständigen oder auch im Gerichtsverfahren den Beteiligten Parteien ein begehen der gesamten Unfallstelle. Zum Beispiel können anhand der Temperaturmessungen die Bremsspuren klar definiert werden da der Asphalt, indem Bereich auch noch über eine längere Zeit wärmer ist als der restliche Asphalt.

Erst nach Abschluss der gesamten Maßnahmen gibt der Sachverständige die Unfallstelle frei und die Aufräumarbeiten können abgeschlossen werde.
Das Abschleppunternehmen kann die Beteiligten Fahrzeuge bergen die Feuerwehr und Straßenmeisterei die letzten Ölspuren binden und beseitigen. Erst nach dem die Straßenmeisterei die Unfallstelle mit Warntafeln versehen hat, wird diese wieder für den Verkehr freigegeben.

Bericht: AKTIVNEWS_DE_01_001

Fotos: AKTIVNEWS_DE_01_001

Video: DE_01_001

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