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13-01-2021 B21 nach schweren LKW Unfall über 14 Stunden gesperrt, schwierige Bergung / VIDEO

LKW Bergung

Nach dem schweren LKW Unfall mit tödlichem Ausgang mussten die Bergungsspezialisten in einer stundenlangen Arbeit die stark verkeilten LKW bergen.

Nach dem gegen 16 Uhr der Gutachter seien Arbeiten beendet und den Unfall aufgenommen hatte, um den Unfallhergang rekonstruieren zu können, konnte der Verstorbene durch die Feuerwehr geborgen werden und die Bergungsarbeiten durchgeführt werden.

Die engen Platzverhältnisse vor Ort jedoch gestalteten sich als eines der großen Probleme, den, sobald der Bergekran aufgestellt war, konnte kein weiteres Fahrzeug zur Bergung heranfahren.

Auch die teilweise noch mit Dieselkraftstoff gefüllten Tanks der LKW mussten durch Feuerwehrkräfte einzeln abgepumpt werden und die Ausrüstung musste bei den engen Platzverhältnissen mit der Hand herangetragen werden.

Es waren mehrere Hundert Liter Dieselkraftstoff ausgeflossen und hatten sich auf der Straße verteilt.
Die Feuerwehr musste über 100 KG Ölbindemittel auf die Fahrbahn aufbringen, um den ausgeflossenen Dieselkraftstoff zu binden und zu beseitigen.

Zunächst konnte der Bergekran den völlig zerstörten Tiertransporter zur Seite Heben und vom ersten Sattelzug wegziehen damit dieser für die Bergung vorbereitet werden konnte.

Gleichzeitig wurde das Schwerfahrzeug, das in der steilen Böschung stand heruntergehoben und in schräger Position durch den Kran gehalten.
Den dessen Dieseltanks hatten noch mehr als 250 Liter Dieselkraftstoff in den geborstenen Tanks, die wiederum von den Einsatzkräften der Feuerwehr händisch abgepumpt werden mussten.

Erst als das geschehen war, konnte der LKW auf der Fahrbahn, abgestellt werden.
Anschließend wurde der Bergekran abgebaut und so versetzt, dass ein Bergefahrzeug zur Unfallstelle rollen konnte.
Dieses zog nun den ersten Sattelzug auseinander worauf hin ein weiteres Bergefahrzeug zwischen den Sattelzug und dem Sattelaufleger gestellt werden konnte, der nun die Zugmaschine an den Haken nehmen konnte und so diese aus der Bergungszone bringen.
Doch da der LKW nur rückwärts gezogen werden konnte, musste man zunächst das Gespann nun in Rückwärts schieben und anschließend konnte der vollbeladene Siloaufleger des Sattelzuges an dein Bergungsfahrzeug koppeln.
Danach konnte endlich mit der Beseitigung mittels Spezialkehrmaschine, des ausgeflossenen Dieselkraftstoffes von der Fahrbahn begonnen werden.

Anschließend konnte der Tieflader zur Bergung des völlig zerstörten Tiertransporters zum Unfallort gefahren werden. Nachdem der Bergekran wieder aufgestellt war, wurde mit dem Kran das völlig zerstörte Fahrzeug, auf den Tieflader gehoben.

Danach begannen die Bergungsspezialisten den anderen Sattelzug zu trennen. So wurde der Aufleger von der Zugmaschine getrennt.
Dies erwies sich dann erneut als eine besondere Herausforderung den durch den schweren Unfall war die sogenannte Sattelplatte, die Zugmaschine mit dem Aufleger verbindet so verbogen, dass das Trennen nur unter schwierigsten Bedingungen möglich war.

Erst danach konnte der Aufleger mit einer Ersatzzugmaschine abgeschleppt werden.

Als Letztes wurde die Sattelzugmaschine von einem weiteren Bergungsfahrzeug abgeschleppt.

Die Straßenmeisterei musste anschließend noch die restliche Fahrbahn reinigen. Und kurz vor Mitternacht also 14 Stunden nach dem Unfall konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

In der Zwischenzeit war jedoch von den Radiosendern versehentlich gemeldet worden das ab 17 Uhr die Fahrbahn wieder geräumt sie und so staute sich der Verkehr der Schwerfahrzeuge über mehrere Kilometer vor der Totalspeere in Bad Reichenhall.

Besondere Probleme hatten junge Feuerwehrkräfte in Schneizelreuth mit Fahrzeuglenkern die in den Pinzgau zum Beispiel nach Unken oder Lofer fahren wollten und ihnen nicht glaubten, dass die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle absolut unpassierbar sei.

So musste sogar einmal gegen 20 Uhr die Polizei eingreifen und den uneinsichtigen PKW Lenker belehren, dass er nicht über diese Straße zum gewünschten Zielort fahren könne.

Die Polizei meldete sonst ein besonnenes Verhalten der meisten Fahrzeuglenker. Da der Unfall in einem Bereich passierte, in dem die Fahrbahn lediglich 8 Meter beträgt, war die enorm lange Sperre nötig und eine örtliche Umleitung nicht möglich ist.
Es handelt sich im Bereich der Unfallstelle um ein Engen Taldurchbruch, an dem es keine Nebentrassen gibt.

Die Bergung der verunfallten LKW im kleinen Deutschen Eck gestaltete sich enorm schwierig. Erfahre mehr www.aktivnews.eu

Gepostet von AKTIVNEWS am Mittwoch, 13. Januar 2021

Bericht: AKTIVNEWS_DE_01_001

Fotos: AKTIVNEWS_DE_01_001

Video: DE_01_001

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