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27-07-2017 Dramatischer Rettungseinsatz, Venezolanische Jugendgruppe verunglückt auf Rafting Tour

Riesiger Rettungseinsatz

Es war Punkt 11.20 Uhr als plötzlich im kleinen beschaulichen Ort Markt Schellenberg die Sirenen der Feuerwehr angingen.

Wenige Minuten später brach buchstäblich das Inferno mit Einsatzkräften los, ein Hubschrauber flog tief über dem Ort im Ort selbst kamen immer mehr Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserrettung sowie Polizei ein.


Was war passiert.

Eine Große Jugendgruppe Venezolanischer Jugendlichen rund 60 Personen war am Heutigen Tag in Berchtesgaden zu einem einmaligen Abenteuer Erlebnis aufgebrochen, das wurde ihnen so auch versprochen doch das diese Abenteuer dann in einen der größten Rettungseinsätze der letzten Jahre auf der Königssee / Berchtesgadener Ache führen wird war ihnen wohl nicht klar.

Durch die starken Regenfälle der letzten Tage war die Königsseeache schon um mehr als 1,5 Meter gestiegen und führte Hochwasser. Das ist keine Besonderheit jedoch ab einer Höhe über 1,5 Meter normal muss die Staustufe ein Marktschellenberg ihren oberen Staubpolder ablassen und so fließen enorme Wassermengen über diese Staustufe und das wurde einem Boot der Jugendlichen besetzt mit 7 Jugendlichen und einem Rafting Guido zum Verhängnis.

Beim Anlanden kam plötzlich in Marktschellenberg Hektik auf und das Boot geriet außer Kontrolle.

Es wurde von der Strömung mitgerissen und die ( Personen stürzten samt Boot über den Wasserfall (Staustufe ) in die Tiefe.

Das Boot fing sich in der Wasserwalze des Wasserfalles und trieb dort auch noch nach einer Stunde die anderen wurden im Wildwasser mitgerissen.


Fünf Jugendliche konnten sich mit Hilfe von dem Guids und gegenseitig an das Rutschige Ufer gegenüber des Wehres retten drei wurden weiter abgetrieben konnten aber dann auch gerettet werden.

Da Französische Urlauber jedoch nach ihren Einschätzungen ein Kind im Wasser treiben sah und es aus den Augen verloren hatte musste zunächst noch angenommen werden das eine weitere Person im Wasser treibt


Wegen des dramatischen Unfalles der glücklicherweise recht glimpflich ausging wurde Großalarm gegeben so eilten aus der gesamten Region die Rettungskräfte in den kleinen Ort Marktschellenberg.

Die gesamte Ache wurde bis zur Salzach hin von Feuerwehren besetzt und abgesucht.

Neben den Deutschen Wasserreitern eilten auch die Wasserretter aus Bischofshofen Richtung Unfallrost und auch die Wasserrettungstruppe der Feuerwehr Bad Reichenhall.

Der Rettungsdienst zog neben dem Notarzthubschrauber Christophorus 6 aus Salzburg auch 5 Notärzte sowie den Leitenden Notarzt nach Marktschellenberg. Ebenso waren Rettungswagen aus der Gesamten Region und sogar aus dem Landkreis Traunstein nach Marktschellenberg beordert.

Glücklicher weise konnten jedoch alle Geretteten mit dem eigenen Spanischen Reisebus ihre Heimfahrt ins Quartier antreten.


Nach 2 Stunden konnte der Größte Wasserrettungseinsatz der letzten 15 Jahre in der Königsseeache erfolgreich abgeschlossen werden.


AKTIVNEWS war vor Ort und hat mit dem Einsatzleiter der Wasserrettung Franz Kurz und dem Einsatzleiter der Feuerwehr Anton Brander Interviews geführt.

Bericht: AKTIVNEWS_DE_01_001

Fotos: AKTIVNEWS_DE_01_001

Video: DE_01_001

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