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27-03-2018 Flammeninferno auf Autobahn, LKW´s brennen lichterloh

Totalspeere

(rl) Auf der A3 bei Rohrbrunn ist in der Nacht zu Dienstag ein Sattellschlepper in Flammen aufgegangen. Nach ersten Angaben der Einsatzkräfte wollte der Trucker auf die Rastanlage Spessart auffahren - doch dort parkte ein anderer Sattelzug in der Auffahrt - unbeleuchtet! Beide Fahrzeuge kollidierten. Die Aufprallwucht war so heftig, dass am auffahrenden Lkw das Führerhaus abriss und in Flammen aufging. Der Fahrer konnte im letzten Moment aus der Kabine springen und wurde nur leicht verletzt. Seine Zugmaschine brannte völlig aus. Durch den Crash riss auch der Tank auf und mehrere Hundert Liter Diesel ergossen sich auf die Fahrbahn - auch der Kraftstoff geriet in Brand, so dass die Feuerwehr es mit einem regelrechten Flammeninferno zu tun hatte. Der gerammte Sattelzug wurde schwer beschädigt, der Fahrer blieb aber unverletzt. Die A3 musste wegen des Brandes in beide Richtungen längere Zeit voll gesperrt werden. PM der Feuerwehr: Heute Nacht ist auf der Bundesautobahn 3 auf Höhe der Rastanlage Spessart-Süd ein Lkw Sattelzug völlig ausgebrannt. Der Lkw war zuvor auf einen ausländischen Sattelzug aufgefahren, der auf der Autobahn im Zufahrtsbereich zur Rastanlage geparkt hatte. Durch den Aufprall knickte das Führerhaus des Auffahrers ein und riss ab. Der Fahrer wurde dabei glücklicherweise nur mittelschwer verletzt und konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Unfall wurden sowohl die Diesel-Tanks des auffahrenden Lasters als auch ein Diesel-Tank des parkenden Lkw aufgerissen. Dessen Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. In der Folge gerieten der Kraftstoff und der aufgefahrene Lkw in Brand. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden gegen 01.09 Uhr zu dem Lkw-Brand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand der mit Schokolade und Pralinen beladene Sattelzug lichterloh in Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig, da der aus einem Kofferaufbau bestehende Sattelauflieger geöffnet und die Ladung zum Ablöschen händisch und unter Atemschutz abgeladen werden musste. Daher ließ Einsatzleiter KBI Otto Hofmann gegen 02.20 Uhr noch die Feuerwehr Dammbach mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmieren. Es kamen insgesamt 33 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Im weiteren Verlauf wurden die Einsatzkräfte noch durch einen Radlader der Staatlichen Straßenbauamtes bei den Löscharbeiten unterstützt. Insgesamt wurden rund 25.000 Liter Löschwasser benötigt, das mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr an die Einsatzstelle gebracht wurde. Die Autobahn war in beide Fahrtrichtungen bis gegen 03.30 Uhr voll gesperrt, ehe die Fahrtrichtung Frankfurt wieder freigegeben werden konnte. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr in Fahrtrichtung Würzburg an der Anschlussstelle Weibersbrunn ausgeleitet. Gegen 04.30 Uhr konnt e der Verkehr dann auch in Fahrtrichtung Würzburg wieder freigegeben werden. Noch in der Nacht begann eine Spezialfirma mit dem Ausbaggern von mit Diesel verunreinigtem Erdreich an der Einsatzstelle. Zwei Bergungsunternehmen kümmerten sich um den Abtransport des völlig ausgebrannten Lkw und des anderen ebenfalls völlig zerstörten Sattelzuges, der Stückgut geladen hatte. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 57 Einsatzkräften im Einsatz. Während in der Anfangsphase des Einsatzes für die anrückenden Kräfte noch eine Rettungsgasse zur Verfügung stand, standen die Lkw im weiteren Verlauf 4-spurig nebeneinander auf der vor Weibersbrunn 4-spurig ausgebauten Autobahn. Die im Stau stehenden Fahrzeuge der Spezialfirma und des Bergungsunternehmens mussten von Feuerwehrfahrzeugen abgeholt und an die Einsatzstelle gebracht werden, was die Bergungsarbeiten unnötig verlängerte. Der Einsatz war gegen 08.00 Uhr beendet.

Bericht: AKTIVNEWS_TNN

Fotos: AKTIVNEWS_DE_01_001

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