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19-07-2017 spektakulärer LKW Unfall; Mikado auf der Autobahn, Tonnenschwere Baumstämme

Zwei Verletzte

Schutzengel


Da hatten wohl sehr sehr viele Schutzengel allerhand viel zu tun am frühen Morgen auf der Westautobahn bei Kilometer 298,2 in Fahrtrichtung München.

Ein mit rund 24 Tonnen Baumstämmen beladener LKW Zug war aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich außer Kontrolle geraten und gegen die Beton Mittelleitschiene Geprallt.



Beinahe Durchbruch


Die Betonleitschiene wurde dabei vom LKW beinahe durchbrochen und etliche Betonteile flogen zunächst auf die Gegenfahrbahn.

Dort erfasste ein PKW diese Trümmer und der Airbag löste im Fahrzeug aus wobei der Lenekr leicht verletzt wurde.

Der LKW schleuderte in weiterer Folge und stürzte um dabei flogen tonnenschwere Baumstämme auf beide Richtungsfahrbahnen und blockierten diese .

Ein Lieferwagen wurde ebenso von diesen Baumstämmen erfasst und beschädigt.

Der Lenker blieb unverletzt.


Überkopfverkehrsleitsystem


Der LKW schlitterte auf der Betonleitschiene hängend noch rund 60 Meter weit bis er mit seinem Kranaufbau gegen den Elektronischen Überkopf und Verkehrsbeeinflussungsanlage der Asfinag prallte und der Kran vom LKW gerissen wurde.

Dabei wurde der Masten des Überkopfsysteme beschädigt.


So musste die Asfinag noch während der Unfallaufräumungsarbeiten die Statik des Masten kontrollieren und nun entscheiden ob dieser vorübergehend abmontiert werden muss oder nicht. Diese Entscheidung wird im laufe des Vormittages gefällt.


Großeinsatz


Für die Einsatzkräfte der ASFINAG ist es ein Großeinsatz so Andy Schreiber Einsatzleiter der Asfinag im Gespräch mit AKTIVNEWS vor Ort.

So musste der Nachtdienst ebenso im Einsatz bleiben wie alle weiteren den mit Hilfe der LKW der Asfinag Autobahnmeisterei Liefering wurde mit deren Greifarm Kränen die Baumstämme zum großen Teil auf die LKW verladen und wenige Hundert Meter weiter abseits der Autobahn zwischengelagert.


Auch mussten die Arbeiter die Fahrbahnen in beide Richtungen umfangreich reinigen so waren sie mit Trümmerteilen übersät und auch durch die beiden beschädigten PKW waren Betriebsstoffe auf die Fahrbahn in Fahrtrichtung Salzburg geflossen die gebunden werden mussten.


Feuerwehr


Gegen 7.30 Uhr wurde dann die Feuerwehr Wals zur Unterstützung angefordert die dann einzelne Baumstämme mittels Manneskraft zur Seite zogen und beim weiteren Zusammenkehren halfen.


Bergeunternehmen


Zwei Abschlepp- und Bergeunternehmen Eberl und ABS waren zur Bergung der Unfallfahrzeuge im Einsatz.

Während Mercedes die beiden Fahrzeuge in Fahrtrichtung Salzburg bargen musste mit einem Spezialberge Fahrzeug der Firma Eberl der LKW aufgestellt und geborgen werden.


Dankl des Hochmodernen LKW Bergefahrzeuges der Firma Eberl das den Bergearm um 360 Grad drehen kann konnte der LKW ohne weiteren Kran wieder aufgestellt werden und anschließend abgeschleppt werden.


Ursache Unklar.


Die Ursache des schweren Unfalles ist noch Gegenstand der Ermittlungen, so kann eine geplatzter Vorderreifen ebenso ursächlich sein wie Sekundenschlaf jedoch das muss nun erst durch die Autobahnpolizei ermittelt werden. Der Verletzte Lenker des LKW wurde vom Rotenkreuz ins Krankenhaus verbracht er wurde nur eicht verletzt.


250.000 € Schaden


Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen an der Unfallstelle auf mindestens 250.000 € kann aber abschließend erst nach Erhebung aller Schäden genau beziffert werden.


Totalsperre


die Autobahn Fahrtrichtung Salzburg und Fahrtrichtung München mussten anfangs total gesperrt werden ab 7.00 Uhr wurde dann der Verkehr der sich von Salzburg West kommend in Richtung München staute und noch nicht die Umleitungsstrecke in Richtung Salzburg Süd nutzen konnte über die Unfallstelle abgeleitet werden. Die Fahrtrichtung Salzburg konnte kurz nach 5.20 Uhr bereits wieder Zweispurig freigegeben werden.


Risikoverhalten


Einzeilen Auto bzw. LKW Fahrer übersahen jedoch die gesperrten Fahrspuren und überfahren Absperrhüte und Sicherungseinrichtungen und fuhr nein die noch nicht fertig gereinigte Unfallstelle in Fahrtrichtung Salzburg.

Das führte zu lebensgefährlichen Situationen für die Arbeiter der ASFINAG aber auch dazu das Ölverschmutzungen weitergetragen wurden und so mehr Reinigungsaufwand von Nöten war.


Fotografierende Fahrzeuglenker


Beim Ableiten des im Stau befindlichen Verkehres über die Unfallstelle kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen weil einzelne Autofahrer mit dem Handy im Anschlag die Unfallstelle Fotografieren und Filmen wollten.

Es war nur ein sehr schmaler Bereich vorhanden an dem die Fahrzeuge durch die Unfallstelle fahren konnten und so fuhr der eine oder andere auf Absperrmaterial der Asfinag.


Gegen 9.30 Uhr hatten die Einsatzkräfte die Autobahn wieder geräumt und der Verkehr konnte fließen.

Bericht: AKTIVNEWS_DE_01_001

Fotos: AKTIVNEWS_DE_01_001

Video: DE_01_001

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